Billie Joe Armstrong äußert sich zu fragwürdiger Kollaboration mit Morrissey

Diese Zusammenarbeit hat eher fragende Gesichter als Begeisterungsstürme ausgelöst: Green Day Frontmann Billie Joe Armstrong als Gaststar auf Morrissey’s Song “Wedding Bell Blues”. Denn der ehemalige The Smiths-Sänger war in den letzten Jahren vor allem durch rassistische Entgleisungen und seine Unterstützung der ultra-rechten Gruppierung For Britain in den Schlagzeilen, während Billie Joe Armstrong sich vor allem für linke Politik, Toleranz und gegen Trump einsetzt. Eine “Ehre” sei die Zusammenarbeit für Morrisseys Cover Album California Son gewesen, so Armstrong. Natürlich ließ die Kritik vor allem aus der eigenen Fan Community nicht lange auf sich warten. Viele Fans waren verwirrt und enttäuscht.

Im Gespräch mit The Guardian hat Armstrong nun Stellung dazu genommen. “Ich hatte keine Ahnung bevor der Song raus kam”, so Armstrong, “wir haben den Track gemacht und er war wirklich großartig, und dann kommt der Song raus und viele Briten fragten, was zum Teufel, machst du da? Ich hatte wirklich keine Ahnung”. Der Status als 80er Indie Ikone habe ihn einfach geblendet, so dass er nicht aufmerksam genug gewesen war.

Hoffen wir mal, dass Armstrong zukünftig etwas besser aufpasst, wen er mit seiner Kreativität unterstützt. Im Moment sind Green Day aber eher mit sich selbst beschäftigt, denn das aktuelle Album der Punkband Father of all Motherfuckers ist erst letzten Freitag am 7. Februar 2020 erschienen. Ab 27. Mai beehren die drei Kalifornier auch die europäischen Fans mit einigen Live Shows. Neben dem Headliner Slot bei Rock am Ring und Rock im Park, wird es in Deutschland nur ein Konzert in Berlin am 3. Juni in der wunderschönen Wuhlheide geben. Weezer sind Co-Headliner, während Frank Carter & The Rattlesnakes als Opening Act einheizen werden. Der Sommer ist damit schon mal gerettet!

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